Wiederladewerkstatt

SportschützInnen können ihre leergeschossenen Hülsen wiederladen. Auf diese Weise hergestellte Munition ist preiswerter als gekaufte. Und, wenn man es richtig macht, keineswegs schlechter. Mehrere Gründe können für das Wiederladen sprechen:

 

- Kostenersparnis

- Kleinere Streukreise durch angepasste Munition

- Herstellung schwer beschaffbarer Munition

 

Wer darf wiederladen?

Jeder mit vollendetem 18. Lebensjahr, der eine Prüfung zur Sprengstofffachkunde nach §27 Sprengstoffgesetz bestanden, und ein Pulverbuch erhalten hat. Um das Pulverbuch zu erhalten muss außerdem ein Bedürfniss zum Wiederladen nachgewiesen werden. WBK-InhaberInnen haben dieses Bedürfnis automatisch. SportschützInnen, die (noch) keine WBK haben, müssen nachweisen, dass sie die Möglichkeit haben, mit Leihwaffen selbst geladene Munition zu verschießen. Eine solche Bescheinigung stellt der Club auf Nachfrage aus. Dann braucht man noch zuhause einen passen Schrank zur Aufbewahrung des Pulvers und normalerweise noch eine Wiederladeausrüstung.

 

Ist eine eigene Wiederladeausrüstung zwingend vorgeschrieben?

Normalerweise ja. Wir haben aber eine Vereinbarung mit dem Ordnungsamt - Amt für Sprengstoffangelegenheiten, dass Mitglieder mit einer Nutzungsvereinbarung für unsere Wiederladewerkstatt diese anstatt einer eigenen Ausrüstung angeben können. Damit entfällt dann die Investition in die Wiederladeausrüstung, die minimal einige hundert Euro kostet, aber auch schnell im vierstelligen Bereich liegen kann.

 

Wann kann ich die Werkstatt benutzen?

Wer eine Nutzungsvereinbarung unterschreibt, bekommt einen eigenen Schlüssel für die Werkstatt. Die Werkstatt kann 24 Stunden täglich an 7 Tagen in der Woche genutzt werden. Ausreichend Parkplätze sind vor der Werkstatt vorhanden.

 

Mehr Informationen zu unserer eigenen Wiederladewerkstatt finden sich hier.