Frequently asked Questions (FAQ)

 

1. Ist Schießsport nicht nur etwas für verrückte Waffennarren?

Leider hat der Schießsport manchmal noch ein wenig diesen Ruf. Überzeuge Dich selbst und komm einmal unverbindlich bei uns vorbei. Wir sind für jede und jeden offen. (Es sei denn Du bis vorbestraft, politischer oder religiöser Fanatiker oder sonst irgendwie nicht auf dem Boden des Grundgesetzes unterwegs. Dann ist eine Mitgliedschaft ausgeschlossen.)

 

2. Ist sportliches Schießen eine typische Männersportart?

Wer auf den Schießstand geht, könnte zuweilen diesen Eindruck gewinnen. Dabei sind Frauen im Zweifelsfall sogar die besseren SchützInnen. So waren bei der letztjährigen Deutschen Meisterschaft des BDS zwei Frauen und nur ein Mann auf den ersten drei Plätzen im Medaillenspiegel. Wir jedenfalls freuen uns über jedes neue weibliche Mitglied!

 

3. Ist Schießsport gefährlich?

Im Schießsport wird mit Sportgeräten gearbeitet, die bei falscher Handhabung zu erheblichen Verletzungen führen können. In so fern unterscheidet sich dieser Sport nicht vom Skifahren, dem Speerwerfen oder dem Motorsport. Beim sportlichen Schießen sind sich die SportlerInnen aber mehr als in anderen Sportarten dieser Gefahr bewusst. Sicherheit steht bei uns an erster Stelle. Eine gründliche Ausbildung am Sportgerät, die mit einer ausführlichen Sicherheitseinweisung beginnt, gibt den SportlerInnen die nötige Sachkompetenz und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen kommt. Nicht ohne Grund heißt es daher, dass das Gefährlichste am Schießsport die Fahrt zum Schießstand ist. 

 

4. Ist sportliches Großkaliberschießen teuer?

Wie bei jedem Hobby sind nach oben natürlich kaum Grenzen gesetzt. Allerdings lassen sich auch mit bescheidenem Budget hervorragende Ergebnisse erzielen. Wichtiger als Geld sind ein regelmäßiges Training unter kompetenter Anleitung und ein Minimum an Kenntnissen der mechanischen Funktionsweise einer Sportwaffe.

 

Als AnfängerIn kannst Du im Kurzwaffeschießen (Pistole und Revolver) mit folgenden monatlichen Kosten rechnen:

 

40 Euro Vereinsbetrag (20 für StudentInnen etc)

Eine Stunde Nutzungszeit in der vereinseigenen Raumschießanlage ist im Beitrag enthalten.

Rund 10 Euro für die notwendige Munition (z.B. 30 Schuss 9mm).

Schon ab 50 Euro im Monat kann man also das Großkaliberschießen erlernen und ausüben (StudentInnen etc. schon ab 30 Euro).

 

Beim sportlichen Gewehrschießen solltest du 25-30 Euro pro Training mehr einplanen, da die Gewehrmunition etwas teurer ist und der externe Schießstand grundsätzlich 20 Euro pro Stunde verlangt.

 

Wer mehr trainieren will um so schneller zu besseren sportlichen Ergebnisse zu kommen, kann natürlich auch mehr als einmal pro Monat zum Schießen kommen. Viele trainieren mindestens zwei mal im Monat auf dem Schießstand, manche einmal pro Woche und Enthusiasten können auch mehrfach pro Woche trainieren.

 

5. Ich habe keine Sportwaffe. Kann ich trotzdem Mitglied werden?

Natürlich. Es ist üblich, dass Anfänger im Schießsport keine eigene Sportwaffe haben. Bevor eine Waffenbehörde eine Erlaubnis zum Erwerb und Besitz einer Sportwaffe erteilt, muss nach den Vorgaben des Gesetzgebers ohnehin erst ein Jahr in einem Verein aktiv am sportlichen Schießtraining teilgenommen worden sein (18 mal in 12 Monaten). Dazu stellen wir kostenlos Sportwaffen zur Verfügung. Bei uns sind dies aber keine ausgenudelten Altwaffen, die kaum treffen, sondern 1A-Sportgeräte. Im Bereich der Handfeuerwaffen sind dies Modelle von Peters Stahl, Glock, Walther, CZ, HK, FN, Tangfoglio, Colt, SigSauer, Sauer und Sohn und Ruger in den Kalibern 9mm Luger, .45 ACP, 10mm Auto, .40 SW, 38 Spec, 357 Magnum und .44 Magnum. Bei den Gewehren stehen Sportwaffen von Haenel, Mossberg und Hecker&Koch im Kaliber .223 Remington, Winchester im Kaliber .44 Mgnum sowie solche der Firma Ruger im Kaliber .308 Winchester zur Verfügung. Außerdem gibt es Flinten von Browning, Winchester und Hatsan, alle im Kaliber 12/76.

 

6. Woher bekomme ich die Munition für das Training?

Solange Du noch keine Waffenbesitzkarte hast, darfst Du selber auch noch keine Munition zum privaten Besitz Zuhause erwerben. Daher wirst Du auf dem Schießstand mit der notwendigen Munition zum sofortigen Verbrauch im Training versorgt. Auf gar keinen Fall darfst Du nicht verbrauchte Munition mit nach Hause nehmen, das wäre eine Straftat. Nicht verbrauchte Munition gibst Du nach dem Training einfach zurück. Sie wird für Dich aufbewahrt..

 

7. Muss ich lange auf eine Trainingsmöglichkeit warten?

Nein, wir sorgen immer für ausreichende Trainingsmöglichkeiten. Bei uns gibt es an Trainingstagen auch kein stundenlanges Warten auf eine freie Bahn oder einen freien Coach. Du kannst Deine Trainingstermine tages- und stundengenau vereinbaren. Wenn Du zum Schießstand kommst, kannst Du sofort mit dem Training anfangen und verlierst keine Zeit. Natürlich kannst du auch früher kommen und länger bleiben, um noch ein wenig zu fachsimpeln. Ganz wie Du willst.

 

8. Muss ich zuerst eine Waffensachkundeprüfung ablegen?

Nein. Im ersten Jahr schießt Du als AnfängerIn unter kompetenter Anleitung mit Leihwaffen. Parallel dazu bieten wir über das ganze Jahr verteilt für Mitglieder kostenlose Kurse an (siehe Menüpunkt Termine). Die regelmäßige Teilnahme an diesen Terminen versetzt Dich in die Lage, nach einem Jahr die Sachkundeprüfung abzulegen. Die Prüfung erfolgt im Verein. Prüfungskosten fallen ebenso wenig an wie Schulungskosten.

 

9. Kann ich gleich mit dem IPSC-Schießen anfangen?

In der Regel nicht. Das IPSC-Schießen ist eine der herausfordernsten Schießsportdisziplinen. Als absolute Voraussetzung für diese spannende dynamisch Sportart sehen wird daher den sehr routinierten sicheren Umgang mit der Sportwaffe an. Vor einer Aufnahme in eine IPSC-Trainingsgruppe ist für Anfänger daher in der Regel ein einjähriges intensives Training (mindestens einmal pro Woche) in unserem Verein in den statischen Disziplinen erforderlich. Wenn Du erfahrene Schützin oder Schütze bis, Jägerin oder Jäger, aktiv in der Bundeswehr, beim Zoll, Bundesgrenzschutz, der Polizei oder Berufswaffenträger bist und nur wegen des IPSC-Schießens zu uns stoßen willst, bitten wir Dich, zwei Monate lang bei uns am wöchentlichen Schießtraining teilzunehmen. So können wir uns ein genaues Bild von Deinen Fähigkeiten machen. Wenn wir Deine Schießfertigkeiten als ausreichend erachten, wovon in der Regel auszugehen ist, nehmen wir dich sehr gerne in unser IPSC-Team auf.

 

10. Ich bin JägerIn. Kann ich auch bei Euch schießen kommen?

JägerInnen sind bei uns gerne gesehen. Unsere Raumschießanlage bietet aufgrund des splitterfreien Geschossfangs sogar die Möglichkeit, den Fangschuss aus kürzester Distanz zu trainieren. Erfahrene TrainerInnen, die selber den Jagdschein haben, zeigen Dir gerne, wie Du Deine Kurzwaffe im Revier effektiv und sicher einsetzt. Als Inhaber einer WBK kannst Du nach Erwerb einer Aufsichtsberechtigung sogar einen Schlüssel zum Schießstand bekommen und so unabhängig von den Öffnungszeiten trainieren.

 

11. Wieviele Arbeitsstunden muß ich im Jahr ableisten?

Gar keine. Mit Deinem Mitgliedsbeitrag hast Du für alle Kosten des Clubs bezahlt. Das Konzept von zu leistenden Pflichtstunden finden wir nicht mehr zeitgemäß und wenden es daher auch nicht an.